So wählst du den richtigen Domainnamen
Einfache Regeln für eine Domain, die leicht zu merken, sicher in deinem Besitz und bereit für Wachstum ist.

Dein Domainname ist die Adresse, die Menschen eintippen, teilen und sich merken. Er steht auf deinen Visitenkarten, in deinen E-Mails, in deinen Anzeigen und in jedem Link zu deiner Website. Ihn später zu ändern ist möglich, kostet aber Zeit, Rankings und viele neu gedruckte Materialien. Es lohnt sich also, von Anfang an gut zu wählen.
Kurz, einfach und leicht auszusprechen
Die besten Domainnamen bestehen den „Radiotest“: Wenn jemand den Namen einmal hört, kann er ihn dann richtig eintippen? Vermeide Bindestriche, Zahlen, die man auch ausschreiben könnte, und ungewöhnliche Schreibweisen. Kürzer ist meist besser, aber klar schlägt clever immer.
Sag den Namen ein paar Leuten laut vor und bitte sie, ihn aufzuschreiben. Wenn mehr als eine Person ihn falsch schreibt, such weiter.
Setze auf deine Marke, nicht nur auf Keywords
Vor einigen Jahren waren mit Keywords vollgestopfte Domains wie best-cheap-plumber-london.com beliebt. Heute achten Suchmaschinen viel mehr auf deine Inhalte und deinen Ruf als auf die Wörter in der Adresse. Ein markenfähiger Name ist leichter zu merken, wirkt vertrauenswürdiger und passt auch dann noch, wenn dein Unternehmen in neue Leistungen oder Städte wächst.
Ist dein genauer Firmenname schon vergeben, probiere einen kurzen, natürlichen Zusatz, etwa deine Stadt oder deine Tätigkeit: zum Beispiel „get“, „try“, „hq“ oder deine wichtigste Leistung.
Wähle die richtige Endung
- .com ist nach wie vor die vertrauenswürdigste Endung und die, die Menschen zuerst raten. Wähle sie, wenn du kannst.
- Länderendungen wie .co.uk, .de oder .com.tr sind ideal, wenn du hauptsächlich ein Land bedienst. Sie zeigen, dass du vor Ort bist.
- Neue Endungen wie .studio, .shop oder .agency passen gut zu einer modernen Marke, solange der Name leicht zu merken ist.
Registriere nach Möglichkeit auch gängige Varianten und Tippfehler deines Namens und leite sie auf deine Hauptdomain weiter. Das schützt deine Marke und fängt Tippfehler ab.
Prüfen vor dem Kauf
Bevor du dich in einen Namen verliebst, prüfe ein paar Dinge:
- Nutzt ein anderes Unternehmen in deiner Branche bereits denselben oder einen sehr ähnlichen Namen? Das kann zu Verwechslungen oder rechtlichen Problemen führen.
- Sind die passenden Social-Media-Namen noch frei?
- Bedeutet der Name in einer anderen Sprache etwas Unglückliches, oder wenn man die Wörter zusammenliest?
- Wurde die Domain schon einmal genutzt? Eine alte Spam-Vergangenheit kann ihr anhaften. Schau sie in einem Webarchiv nach.
Registriere die Domain auf deinen eigenen Namen
Dieser Punkt ist wichtig: Die Domain sollte auf dein Unternehmen als Inhaber registriert sein, in einem Konto, das du kontrollierst. Manche Agenturen und Freelancer registrieren Domains auf ihren eigenen Namen, was einen späteren Umzug deiner Website erschweren kann.
Aktiviere die automatische Verlängerung und halte deine Kontakt-E-Mail aktuell. Abgelaufene Domains können innerhalb weniger Tage von jemand anderem gekauft werden, und sie zurückzubekommen ist schwierig und teuer.
Richte sie sauber ein
Sobald du deine Domain hast, machen ein paar technische Details einen großen Unterschied:
- HTTPS: Ein kostenloses SSL-Zertifikat hält deine Website sicher und wird von Browsern und Google erwartet.
- Eine Hauptversion: Entscheide dich für die Variante mit oder ohne „www“ und leite die andere darauf weiter.
- Professionelle E-Mail: Nutze Adressen mit deiner eigenen Domain, wie hello@yourbusiness.com, und richte SPF, DKIM und DMARC ein, damit deine E-Mails im Posteingang statt im Spam landen.
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